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Keynotes

Alois Glück

Landtagspräsident a.D.; Mitglied des bayerischen Landtags von 1970 – 2018.

Mit Beginn der Umweltpolitik 1970 – eigenes Ministerium in Bayern – hat er die Entwicklung der Umweltpolitik der CSU und darüber hinaus in verschiedenen Funktionen auf Bundesebene prägend mitgestaltet. Nach seiner parlamentarischen Zeit war er Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung und nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima von Bundeskanzlerin Angela Merkel in die Ethikkommission Sichere Energieversorgung berufen worden.

Nach dem erfolgreichen Volksbegehren in Bayern „Rettet die Bienen“ hat er mit dem von Ministerpräsident Markus Söder ins Leben gerufenen Runden Tisch Artenvielfalt als Moderator nach allgemeinem Urteil sehr erfolgreich eine weiterreichende Verständigung zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen erreicht. Neben den Themen des Volksbegehrens, die vor allem die Landwirtschaft betreffen, wurde in den weiteren Fachkommissionen Wald, Gewässerökologie, Siedlungsräume und Städte sehr konkret beraten und Vorschläge erarbeitet, wie das Ziel Artenschutz auf allen öffentlichen Flächen und in Privatgärten als Gemeinschaftsgabe verwirklicht werden kann.


Sebastiaan Luyssaert

Department of Ecological Science, VU University, Boelelaan 1085, 1081 HV Amsterdam, the Netherlands

My research relies on observation-based syntheses that bring together data on carbon cycling in forest ecosystems, original analysis of the interplay between albedo, evapotranspiration and sensible heat flux, and the large-scale impacts of forest management on stand structure. The results of these syntheses are then used to build the required modelling capacity for continental-scale studies to simulate the biogeochemical and biophysical pathways of forest management that affect the climate system.

Keynote:

Forest management cools the Earth! Did it? Will it?
Forestry was initially proposed in the late 1970s as a cost-efficient tool to keep the atmospheric CO2 concentration in check and buy time to work towards profound emission reductions. By the early 2000s a subtle shift in terminology had happened and forestry was commonly claimed to mitigate climate change and thus cool the Earth. In this keynote we search answers to the questions whether: (1) forest use in Europe between 1750 and 2010 locked away additional carbon and cooled the Earth, and (2) we can find locally optimal forest management that will store carbon and cool the Earth by the year 2100? The answers turned out to be neither “yes” nor “no” but shows trades-off between carbon and climate management due to compensating processes in the exchanges of water, energy and carbon between the trees and the atmosphere.

Carola Paul

Leiterin der Abteilung Forstökonomie und nachhaltige Landnutzungsplanung an der Georg-August-Universität Göttingen

Nach dem Studium zur Diplomforstingenieurin an der TU München promovierte sie dort 2014 am Lehrstuhl für Waldbau. Anschließend war sie an der Professur für Waldinventur und nachhaltige Nutzung der TU München in Forschungsprojekten in Deutschland, Ecuador und Panama tätig, bevor sie 2018 den Ruf an die Universität Göttingen erhielt.

Ihre Forschungsarbeiten beschäftigen sich mit der Entwicklung nachhaltiger Nutzungskonzepte für Forstbetriebe und Landschaften. Weitere Schwerpunkte sind die Untersuchung der ökonomischen Effekte des Klimawandels auf Forstbetriebe und die Entwicklung von Diversifikationsstrategien an der Schnittstelle zwischen Land- und Forstwirtschaft.


Daniela Jacob

Direktorin des Climate Service Center Germany (GERICS), einer selbstständigen wissenschaftlichen Organisationseinheit des Helmholtz-Zentrum Geesthacht und Gastprofessorin an der Leuphana Universität Lüneburg, Fakultät für Nachhaltigkeit.

Sie war eine der koordinierenden Leitautoren des Soncerberichts des IPCC über die Auswirkungen der globalen Erwärmung um 1,5 ° C über dem vorindustriellen Niveau und eine der führenden Autoren des fünften IPCC-Sachstandsberichts (Arbeitsgruppe 2).

Sie ist Vorsitzende des Deutschen Komitees für Nachhaltigkeit (DKN) und Mitglied in mehreren weiteren Komitees sowie Mitglied der "Earth League", einer internationalen Allianz prominenter Wissenschaftler aus erstklassigen Forschungseinrichtungen. Ihre Forschungsschwerpunkte und Interessengebiete sind die regionale Klimamodellierung und der Wasserkreislauf. Darüber hinaus ist Daniela Jacob Chefredakteurin der Zeitschrift "Climate Services", einer wissenschaftlichen Zeitschrift, die sie zusammen mit dem Elsevier Verlag gegründet hat. Sie ist Mitglied des Mission Board der Europäischen Kommission „Adaptation to Climate Change including Societal Transformation”.